Torbole

Region Trentino-Südtirol | Provinz Trento | Einwohner 2 810
Vorwahl 0464 | GPS 45°52‘N 10°52‘E

Zur Gemeinde gehören: Nago, Tempesta

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Chiesa di San Rocco, Chiesetta di San Zeno, Chiesa Parrocchiale di Torbole, Chiesa di Sant‘ Andrea, Chiesa della SS. Trinità, Chiesa Parr. di Nago

Öffentliche Einrichtungen
Tourismus-Büro Nago-Torbole Lungolago Conca d’Oro, 25. 38069 Torbole sul Garda. T +39 0464 505177. info@gardatrentino.it. www.gardatrentino.it. Öffnungszeiten: Mai-September täglich 9- 13/15-19 Uhr, Oktober-April Di-So 9.30-12.40/14.00-17.30. Rathaus (Municipio) Comune di Nago-Torbole Via Giacomo Matteotti, 33. 38069 Torbole sul Garda. T +39 0464 549500.
Torbole ist ein quirliger und junger Ort ganz im Norden des Gardasees. Und erfrischend anders! Hier ist kein Spritz- oder Shopping-Tourismus zu finden wie in Garda oder Lazise. Die Menschen kommen auch nicht wegen des Wochenmarkts. Stattdessen wimmelt es an der Promenade nur so von Wasser-, Lauf-, Berg- und Radsportlern. Das ganze Dorf ist in Bewegung. Schon zu Ostern tummeln sich hunderte kleine Optimisten auf den für sie reservierten Korridoren auf dem See.

Das Circolo cannotieri (Wassersportzentrum) gleicht einer Jugendherberge, den ganzen Tag schallt Musik in die nähere Umgebung. Aber es stört keinen! Auch Ältere genießen diese einzigartige Atmosphäre (schließlich waren sie alle vor einigen Jahrzehnten ebenfalls schon hier!!!), Vor dem Gelände sind hunderte Surfboards aufgestapelt, und auch viele Schulklassen nutzen die Vor- und Nebensaison, um diesen Sport genau hier zu erlernen. Wahnsinn!

Torbole ist von der Natur verwöhnt, oder besser gesagt: die Verantwortlichen haben ganze Arbeit geleistet. Der Ort selbst wurde ebenso wie die Umgebung optimal für die Bewegungswütigen präpariert. Und das Beste: keiner merkt, dass er nur Teil eines perfekten Plans ist, da jedem das Gefühl gegeben wird, frei und selbstbestimmt zu sein. In den letzten Jahren hat sich auch einiges verändert: der große, von hohen Bäumen gesäumte Parkplatz existiert leider nicht mehr, zurzeit (04/2014) wird er begradigt, über das Ergebnis kann man nur spekulieren; am See, neben dem ‚Mysterium‘ wurde ein neues unkompliziertes Café eröffnet, in dem man ausgezeichnet sitzt. Was geblieben ist, ist das ‚Mysterium mit dem grünen Dach‘, ein großes, schon seit Jahren „fast“ fertiges Gebäude, dessen Bestimmung unklar ist. Das große, architektonisch durchaus reizvolle Gebäude, das heute als „Colona pavese“ bezeichnet wird, ist das ursprüngliche Grand Hotel Torboles; es symbolisierte lange Zeit die wilden 20‘er Jahre und den aufkeimenden Tourismus in der Region. 1929 wurde es zu einem Sanatorium für TBC-Kranke der Provinz Pavia umfunktioniert und bis 1975 als ein solches betrieben. Das Gebäude wurde der Gemeinde zurückgegeben, später aufwändig saniert und steht seit dem mehr oder weniger ungenutzt herum.

Der Ortskern Torboles mit dem alten Fischerhafen, der schön hergerichteten Zollstation und den vielen modischen Geschäften sowie stylischen Restaurants und Bars gefallen auf den ersten Blick. Der Verkehr, der hier gnadenlos durch den Ort rollt, wäre unterirdisch besser aufgehoben. Oder gehört gerade das zu Torbole?

Wanderungzu denmarmitideigiganti
Für eine kleine Wanderung bietet sich der Besuch der ‚marmiti dei giganti‘ an: ulkige Überbleibsel aus der Eiszeit, die man in einer guten halben Stunde zu Fuß erreichen kann. Folgen Sie der Straße links vom Club Hotel La Vela **** (Strada granda), bis ein Wegweiser nach rechts führt. Der Weg ist gut ausgeschildert und führt über verschiedene Untergründe hinauf zu den Kletterfelsen kurz vor Nago. Wer nicht auf demselben Weg zurücklaufen möchte, steigt bis zur Serpentinenstraße auf und überquert diese bei der kleinen Snack Bar. Der Wanderweg führt jetzt nahe der Straße nach Nago, wo eine Kirche, ein Forte und das Castello Penede warten; das 4-Sterne-Hotel ist auch nicht schlecht. Auf der alten Straße, die nur für Anwohner zugelassen ist, geht es auf direktem Wege zurück nach Torbole; viele schöne Ausblicke auf den Ort und den nördlichen See folgen. Ständig rauschen Mountainbiker am Ende ihrer Tagestour in Höllentempo vorbei. Wer noch nicht genug hat, steigt kurz vor dem Ort auf die Aussichtsplattform (Belvedere), die auf den Überresten eines mittelalterlichen Turms errichtet wurde. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Pfarrkirche Sant‘ Andrea links unterhalb. Über einige Treppen geht es zurück in den Ort. Wer zur Kirche will, muss der Straße weiter folgen.

Von Torbole aus führen viele schöne Wanderungen in die nahe Bergwelt. Nur kurz genannt seien der Höhenweg nach Tempesta (ca. 4 h) und der Monte Brione zwischen Torbole und Riva (ca. 2 h). Nähere Beschreibungen gibt es in der Touristen-Information; die Wege sind gut beschildert.
Sportlich geht es im Busatte Adventurepark zu. Klettern, Mountainbiken und vieles mehr, und das nur wenige Meter von Torbole entfernt. EUR 16 für ein 2-Stunden-Ticket im Kletterseilgarten inkl. Ausrüstung sind in Ordnung. Infos unter www.busatteadventure.it.

Region Trentino-Südtirol | Provinz Trento | Einwohner 2 810
Vorwahl 0464 | GPS 45°52‘N 10°52‘E

Zur Gemeinde gehören: Nago, Tempesta

Die wichtigstenSehenswürdigkeiten
Chiesa di San Rocco, Chiesetta di San Zeno, Chiesa Parrocchiale di Torbole, Chiesa di Sant‘ Andrea, Chiesa della SS. Trinità, Chiesa Parr. di Nago

ÖffentlicheEinrichtungen
Tourismus-Büro Nago-Torbole Lungolago Conca d’Oro, 25. 38069 Torbole sul Garda. T +39 0464 505177. info@gardatrentino.it. www.gardatrentino.it. Öffnungszeiten: Mai-September täglich 9- 13/15-19 Uhr, Oktober-April Di-So 9.30-12.40/14.00-17.30. Rathaus (Municipio) Comune di Nago-Torbole Via Giacomo Matteotti, 33. 38069 Torbole sul Garda. T +39 0464 549500.
Torbole ist ein quirliger und junger Ort ganz im Norden des Gardasees. Und erfrischend anders! Hier ist kein Spritz- oder Shopping-Tourismus zu finden wie in Garda oder Lazise. Die Menschen kommen auch nicht wegen des Wochenmarkts. Stattdessen wimmelt es an der Promenade nur so von Wasser-, Lauf-, Berg- und Radsportlern. Das ganze Dorf ist in Bewegung. Schon zu Ostern tummeln sich hunderte kleine Optimisten auf den für sie reservierten Korridoren auf dem See.

Das Circolo cannotieri (Wassersportzentrum) gleicht einer Jugendherberge, den ganzen Tag schallt Musik in die nähere Umgebung. Aber es stört keinen! Auch Ältere genießen diese einzigartige Atmosphäre (schließlich waren sie alle vor einigen Jahrzehnten ebenfalls schon hier!!!), Vor dem Gelände sind hunderte Surfboards aufgestapelt, und auch viele Schulklassen nutzen die Vor- und Nebensaison, um diesen Sport genau hier zu erlernen. Wahnsinn!

Torbole ist von der Natur verwöhnt, oder besser gesagt: die Verantwortlichen haben ganze Arbeit geleistet. Der Ort selbst wurde ebenso wie die Umgebung optimal für die Bewegungswütigen präpariert. Und das Beste: keiner merkt, dass er nur Teil eines perfekten Plans ist, da jedem das Gefühl gegeben wird, frei und selbstbestimmt zu sein. In den letzten Jahren hat sich auch einiges verändert: der große, von hohen Bäumen gesäumte Parkplatz existiert leider nicht mehr, zurzeit (04/2014) wird er begradigt, über das Ergebnis kann man nur spekulieren; am See, neben dem ‚Mysterium‘ wurde ein neues unkompliziertes Café eröffnet, in dem man ausgezeichnet sitzt. Was geblieben ist, ist das ‚Mysterium mit dem grünen Dach‘, ein großes, schon seit Jahren „fast“ fertiges Gebäude, dessen Bestimmung unklar ist. Das große, architektonisch durchaus reizvolle Gebäude, das heute als „Colona pavese“ bezeichnet wird, ist das ursprüngliche Grand Hotel Torboles; es symbolisierte lange Zeit die wilden 20‘er Jahre und den aufkeimenden Tourismus in der Region. 1929 wurde es zu einem Sanatorium für TBC-Kranke der Provinz Pavia umfunktioniert und bis 1975 als ein solches betrieben. Das Gebäude wurde der Gemeinde zurückgegeben, später aufwändig saniert und steht seit dem mehr oder weniger ungenutzt herum.

Der Ortskern Torboles mit dem alten Fischerhafen, der schön hergerichteten Zollstation und den vielen modischen Geschäften sowie stylischen Restaurants und Bars gefallen auf den ersten Blick. Der Verkehr, der hier gnadenlos durch den Ort rollt, wäre unterirdisch besser aufgehoben. Oder gehört gerade das zu Torbole?

Wanderungzu denmarmitideigiganti
Für eine kleine Wanderung bietet sich der Besuch der ‚marmiti dei giganti‘ an: ulkige Überbleibsel aus der Eiszeit, die man in einer guten halben Stunde zu Fuß erreichen kann. Folgen Sie der Straße links vom Club Hotel La Vela **** (Strada granda), bis ein Wegweiser nach rechts führt. Der Weg ist gut ausgeschildert und führt über verschiedene Untergründe hinauf zu den Kletterfelsen kurz vor Nago. Wer nicht auf demselben Weg zurücklaufen möchte, steigt bis zur Serpentinenstraße auf und überquert diese bei der kleinen Snack Bar. Der Wanderweg führt jetzt nahe der Straße nach Nago, wo eine Kirche, ein Forte und das Castello Penede warten; das 4-Sterne-Hotel ist auch nicht schlecht. Auf der alten Straße, die nur für Anwohner zugelassen ist, geht es auf direktem Wege zurück nach Torbole; viele schöne Ausblicke auf den Ort und den nördlichen See folgen. Ständig rauschen Mountainbiker am Ende ihrer Tagestour in Höllentempo vorbei. Wer noch nicht genug hat, steigt kurz vor dem Ort auf die Aussichtsplattform (Belvedere), die auf den Überresten eines mittelalterlichen Turms errichtet wurde. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Pfarrkirche Sant‘ Andrea links unterhalb. Über einige Treppen geht es zurück in den Ort. Wer zur Kirche will, muss der Straße weiter folgen.

Von Torbole aus führen viele schöne Wanderungen in die nahe Bergwelt. Nur kurz genannt seien der Höhenweg nach Tempesta (ca. 4 h) und der Monte Brione zwischen Torbole und Riva (ca. 2 h). Nähere Beschreibungen gibt es in der Touristen-Information; die Wege sind gut beschildert.
Sportlich geht es im Busatte Adventurepark zu. Klettern, Mountainbiken und vieles mehr, und das nur wenige Meter von Torbole entfernt. EUR 16 für ein 2-Stunden-Ticket im Kletterseilgarten inkl. Ausrüstung sind in Ordnung. Infos unter www.busatteadventure.it.