Malcesine

Region Venetien | Provinz Verona | Einwohner 3 705
Vorwahl 045 | GPS 45°46‘N 10°49‘E

Zur Gemeinde gehören: Cassone, Navene

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Musei del Castello Scaligero, Castelli e Fortificazioni, Castello Scaligero, Palazzo dei Capitani del Lago, Chiesa della Madonna del Rosario, Chiesa parrocchiale di Santo Stefano

Öffentliche Einrichtungen
Ufficio Turistico Via Capitanato, 8. 37018 Malcesine. T +39 045 7400044. Saisonales Touristikbüro, Öffnungszeiten: täglich 10-14 Uhr. www.malcesinepiu.org. Rathaus (Municipio) Comune di Malcesine Piazza Statuto, 1. 37018 Malcesine (Verona). T +39 045 6589911. www.comunemalcesine.it.

Malcesine ist der größte Ort am nordöstlichen Gardasee und hat mit die höchsten Besucherzahlen des ganzen Sees. Markantestes Wahrzeichen der Stadt ist die alte Scaliger-Burg auf einem Felsvorsprung am äußersten Punkt der Landzunge. Sehenswert sind die liebliche Altstadt und die Vielfalt an Geschäften im Ortskern. Unschlagbar ist das Monte Baldo-Massiv im Rücken von Malcesine mit seiner berauschenden Natur.

Vom Parkplatz unterhalb des Rathauses (darüber die Pfarrkirche Santo Stefano) läuft man zunächst hinunter an den kleinen Fischerhafen, das alte Zentrum des Ortes. Innerhalb kürzester Zeit hat man die Charakteristik des Örtchens erfasst, viele kleine Geschäfte, darunter Boutiquen, Spezialitäten-Läden, Cafés und Restaurants buhlen um die langsam durch die engen Gassen treibende Käuferschaft. Einige aufwändig verzierte Fassaden der umliegenden Häuser vervollständigen den Gesamteindruck. Nach Süden hin endet der Ort recht abrupt, eine schön gestaltete und fast endlose Promenade mit dem Ortsteil Val di Sogno, einer malerischen Halbinsel, folgt. In der anderen Richtung erreicht man auf vielerlei Wegen das Herzstück Malcesines, die schöne und malerische Altstadt südwestlich der Burg. Hier herrscht reges Treiben, das Angebot an wirklich schönen Dingen nimmt allerdings zugunsten der weit verbreiteten Handelsware zunehmend ab.
Anziehungspunkt Nr. 1 ist aber zunächst das prächtig erhaltene Bauwerk, das im 12./13. Jahrhundert von der Scaliger-Familie erbaut wurde. Die Gestalt der heutigen Burg entstand allerdings erst in den letzten Jahrhunderten durch stetige Veränderungen der verschiedenen Burgherren, angefangen mit den Scaligern, gefolgt von den Österreichern, den Visconti, den Franzosen und und und … Die Burg ist von einer Ringmauer umgeben, über mehrere Treppen und Aufgänge gelangt man zu den einzelnen Komplexen mit Museum, Balkonen mit schönen Ausblicken und dem begehbaren Turm. Gerne wird ein Teil des Geländes als Veranstaltungsort (z.B. für Hochzeiten) genutzt. Natürlich ist ein Bereich (alte Pulverkammer) der Burg den Aktivitäten Johann Wolfgang von Goethes gewidmet, der hier Mitte September 1786 weilte und sich über seinen Aufenthalt sehr wohlwollend äußerte. Die Burg ist in der Hauptsaison täglich von 9.30 bis 19 Uhr geöffnet, das Erwachsenen-Ticket kostet EUR 6, Kinder von 6 bis 13 Jahre zahlen EUR 2.